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Ausbildung Segelflug

Bist Du schon einmal...
im Segelflugzeug mitgeflogen (Segelflieger duzen sich normalerweise - wir üben das gleich einmal), hast die herrliche Aussicht und die Ruhe des motorlosen Gleitens genossen? Wer spielt da nicht mit dem Gedanken, selbst zu fliegen?

Aber ist das nicht gefährlich?
Segelfliegen kann ohne Bedenken als ungefährlicher Sport eingestuft werden. Dem Segelflieger von heute steht ein ausgereiftes Flugerät von höchster technischer Zuverlässigkeit zur Verfügung. Vorallem aber die gründliche Ausbildung in Theorie und Praxis und klare Regeln machen das Segelfliegen ungefährlich.

Aber, ist fliegen nicht sehr teuer?
Keineswegs. Es ist ein - leider - verbreiteter Irrtum, Segelfliegen sei ein 'elitärer' Sport. Er war es noch nie und ist es auch heute nicht. Man braucht keinen außergewöhnlichen, dicken Geldbeutel, um fliegerische Erfolge feiern zu können. Dabei muß man allerdings 'mit Leib und Seele' bei der Sache sein. Weitere Infos zu den Kosten

Wer kann Pilot(in) werden?
Zunächst einmal: jeder gesunde Mensch kann fliegen lernen. Vor Beginn der Ausbildung, und danach alle zwei Jahre, untersucht ein Fliegerarzt die Flugtauglichkeit. Eine Brille muß dabei kein Hinderungsgrund sein.

Wie alt muß ich sein, um fliegen zu lernen?
Für den Segelflug kann man die Ausbildung ab 14 Jahren beginnen; den Luftfahrerschein kann man frühestens mit 16 Jahren erwerben. Nach oben gibt es, die Zustimmung des Fliegerarztes vorausgesetzt, keine Beschränkung.

Wie läuft die Ausbildung ab und wie lange dauert sie?
Zunächst wird im Doppelsitzer, bei uns eine ASK 21, geschult. Der Fluglehrer ist also auf dem hinteren Sitz immer dabei. Zunächst werden den Flugschülern die Bedienung und Wirkung der einzelnen Ruder demonstriert; später übernehmen die Flugschüler mehr und mehr Aufgaben, bis sie schließlich das Flugzeug vom Start bis zur Landung selbständig steuern können.
Bei entsprechend aktiver Teilnahme an der Schulung können die Flugschüler bereits in der ersten Flugsaison alleine fliegen. Dabei werden, zum Eingewöhnen, zunächst einige Alleinflüge mit dem Doppelsitzer gemacht, bevor die Flugschüler auf einen Einsitzer umsteigen dürfen. Als Einsitzer kommt dabei bei uns eine ASK 23 zum Einsatz. Während dieser Zeit ist natürlich stets ein Fluglehrer per Funk erreichbar, so daß bei Schwierigkeiten schnell geholfen werden kann. In Thermikflügen kann so ausprobiert werden, was man in der Doppelsitzerschulung gelernt hat. Je nach Fortschritt der Ausbildung ist auch der Umstieg auf weitere Flugzeuge, z.B. auf die LS 4a möglich. So kann, lange vor Erwerb des Scheines, bereits viel Flugerfahrung gesammelt werden.

Ein tolles Erlebnis für Flugschüler sind auch die Fluglager - hier kann besonders intensiv geschult werden.

Im Winter findet dann die Theorieschulung statt. Erfahrene Fluglehrer bereiten die Flugschüler so weit vor, daß sie im nächsten Frühjahr die theoretische Prüfung beim Regierungspräsidium ablegen können.

Nach bestandener Theorieprüfung und mit einer gewissen Anzahl Flugstunden muß noch ein 50km-Überlandflug selbständig vorbereitet und durchführt werden; danach steht der praktischen Prüfung nichts mehr im Wege.

Es gibt keine feste Ausbildungsdauer; diese richtet sich ganz danach, wie intensiv Du an der Ausbildung arbeitest. Natürlich hat hier auch das Wetter noch ein Wörtchen mitzureden. Als Erfahrungswert kann man sagen, daß die Ausbildung durchaus nach zwei Jahren abgeschlossen werden kann.

Und dann?
Wenn Du Deinen Luftfahrerschein dann erworben hast, steht Dir eine große Palette von leistungsfähigen Segelflugzeugen zur Verfügung. Je nach Lust und Laune kannst Du dann in der Nähe des Platzes, über dem Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb oder auch bei Fluglagern z.B. in Frankreich, Italien etc. fliegen

Was muß ich tun, um anzufangen?
Am Besten kommst Du einmal zu uns auf den Flugplatz, dann kannst Du uns persönlich kennenlernen und auch mal einen Schnupperflug wagen. Sprich einfach einen Fluglehrer oder einen anderen Piloten an - diese werden Dir dann alles weitere erklären. Falls Du noch Fragen hast, kannst Du dich auch gerne direkt an unseren Ausbildungsleiter wenden.